Donnerstag · 14. Mai 2026
Christi Himmelfahr
Tag der Himmelfahrt des Herrn
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage
bis an der Welt Ende.
Matthäus 28,20b
Am 40. Tag nach Ostern begehen alle christlichen Kirchen des Erdkreises das Fest Christi Himmelfahrt. Die Himmelfahrt Christi ist ursprünglich als Teilmotiv des österlichen Paschamysteriums (des rettenden Durchgangs des Herrn durch den Tod ins Leben, an dem wir Anteil erhalten) an Ostern oder an Pfingsten mit begangen worden. Die Aussage des Himmelfahrtstages, dass Jesus erhöht und bei Gott ist, gehört zum Inhalt des Osterfestes. Nur bei Lukas in der Apostelgeschichte wird die Aussage der Erhöhung von der der Auferstehung getrennt und auch zeitlich unterschieden. So schauen wir zum erhöhten Herrn, der seinen Ostersieg vollendet. Er verheißt uns sein Nahesein und seine zweite Ankunft und gibt den Jüngern den Auftrag, aller Welt das Werk der Erlösung zu verkünden und zu bezeugen.
Morgenlob
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)
-
Hymnus
Gott fährt mit Jauchzen auf,
mit hellem Jubeltone!
Nun, Welt, nimm deinen Lauf!
Wir sind bei Gott dem Sohne,
wo er ein König ist!
Lobsinget Gott, lobsingt!
Wir sollen ewig leben!
Was uns auch niederzwingt,
er will uns hoch erheben.
Gefällt ist Satans List!
Er hat sich sehr erhöht!
Der an dem Kreuz gehangen,
herrscht voller Majestät
und trägt nach dir Verlangen,
der du gefallen bist!
Welch Dunkel uns auch hält,
sein Licht hat uns getroffen!
Hoch über aller Welt
steht nun der Himmel offen.
Gelobt sei Jesus Christ!
Jochen Klepper -
CANTICUM
Judit 16,13–16
Herr, du bist groß und voll Herrlichkeit. *
Wunderbar bist du in deiner Stärke,
keiner kann dich übertreffen. *
Dienen muss dir deine ganze Schöpfung.
Denn du hast gesprochen und alles entstand. /
Du sandtest deinen Geist, um den Bau zu vollenden. *
Kein Mensch kann deinem Wort widerstehen.
Meere und Berge erbeben in ihrem Grund, /
vor dir zerschmelzen die Felsen wie Wachs. *
Doch wer dich fürchtet, der erfährt deine Gnade.
Zu gering ist jedes Opfer, um dich zu erfreuen. *
Wer den Herrn fürchtet, der ist groß für immer.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
CANTICUM-GEBET: Großer Gott, du erweist dich als mächtig. In Jesus Christus hast du alles mit dir versöhnt. Nach seiner Himmelfahrt zu dir tritt er für uns ein und wird in unserem Leben sichtbar. -
Lesung
Matthäus 28,18–19a
Jesus trat auf die elf Jünger zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern.
Benedictus - Lobgesang des Zacharias
Antiphon:
Ich steige auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. Halleluja.
Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.
Benedictus
Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen;er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Bitten
Herr Jesus Christus, dir hat der Vater alles übergeben. Wir bitten dich:
A: Herr, sende uns deinen Geist.
– Erhalte uns in der lebendigen Gemeinschaft mit dir.
– Lehre uns Schweigen vor dem Geheimnis deines Wesens.
– Öffne unseren Zweifeln einen Zugang zu deiner Liebe. -
Vaterunser
Durch Jesus Christus will Gott alle Menschen zu sich führen. Mit Jesus Christus treten wir ein in Gottes Reich. Wir beten: Vater unser im Himmel …
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Ora et labora
Die Auferstehungsbotschaft ruft nicht in erster Linie zur Anbetung; sie sendet aus. Sie eröffnet nicht eine Insel der Seligen, weit weg von dieser Welt; sie sendet in die Welt hinein.
Adolf Exeler (1926–1983; Katholischer Pastoraltheologe)
Segen
Gott, segne uns mit dem Geist der Suche.
Segne uns mit der Bereitschaft zum Aufbruch.
Segne uns mit dem Sinn für das Unaussprechliche,
aus dem unser Glaube lebt. Amen.
Schriftlesung
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Gott, dein Geist lehre uns, dein Wort zu verstehen.
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1. Lesung
Apostelgeschichte 1,1–11°
Im ersten Buch, lieber Theóphilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden.
Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samárien und bis an die Grenzen der Erde.
Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.
Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.Impuls
»Jesus lebt!« Das ist das Credo der Frühen Christen. Wie er »lebt«, das entfaltet der Evangelist Lukas in der Apostelgeschichte, deren griechischer Titel sprechender ist: »Taten der Apostel«. Ja, die Seinen führen Jesu Werke weiter und sie verkünden seine Worte des Lebens in neue soziale und kulturelle Zusammenhänge hinein. Dabei wird deutlich, was sie von ihrem Herrn und Bruder gelernt haben und was noch nicht. In der nichtchristlichen Mitwelt waren sie als »der Weg« bekannt (Apg 9,2). Das beschreibt diese Frühen Christen ganz gut: Sie verstanden sich als eine Gemeinschaft, die sich lernend in allen ihren Lebensvollzügen Jesus Christus verschrieben hatte und mit ihm Menschen für das Ziel, das »Reich Gottes«, begeistern wollte.
»Jesus lebt!« Das ist das Credo der Christen von heute. Wenn das wirklich ernst gemeint ist, dann muss es für die Menschen von heute auch greifbar werden. So ist es gut, als Christin und Christ einmal innezuhalten und zu fragen: »Bin ich (noch) mit Jesus Christus auf dem Weg oder habe ich mich in einem Hotel am Rande der Route einquartiert und lasse den »Meister« schon mal vorausgehen? -
2. Lesung
Epheser 1,17–23°
Schwestern und Brüder! Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.
Er ließ sie wirksam werden in Christus, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über jegliche Hoheit und Gewalt, Macht und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Weltzeit, sondern auch in der künftigen genannt wird.
Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib, die Fülle dessen, der das All in allem erfüllt.Impuls
Theologie hat die Tendenz, in großen Kategorien zu denken und überwältigende Bilder zu entwickeln. Das ist verständlich, denn in der Theologie geht es schließlich um Gott und den Menschen und überhaupt um alles. Ein gutes Beispiel ist der hymnische Teil des Epheserbriefes 1,17–23, in dem es um die kosmische Bedeutung Jesu Christi und seinen Bezug zur Kirche geht. Je nach Situation kann das sehr erhebend und befreiend sein, aber auch ziemlich weit von der Realität der Menschen. Die Bitte, Gott möge »die Augen des Herzens erleuchten«, ist zugegeben ein wunderschönes und wirkmächtiges Bild, doch vermag es einen Menschen, der hungert, satt zu machen oder eine Trauernde zu trösten? Wie Theologie, die Rede von und zu Gott, auch sein kann, können wir bei Jesus erfahren. Bei ihm verschmelzen Wort und Tat, Theorie und Praxis zu einer existenziell neuen Haltung, die je nach Situation mal das eine, mal das andere akzentuiert und dabei Gott selbst konkret erfahrbar macht.
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Evangelium
Matthäus 28,16–20°
In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel.
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde.
Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.Impuls
Wer heute ein weltumspannendes Unternehmen leitet – meistens sind es Männer – steigt nicht mehr auf Berge, sondern bittet die Mitarbeitenden und Aktionäre in eine große Halle. Nach einer kurzen Einstimmung mit kraftvoller Musik betritt er mit raumgreifenden Schritten die Bühne und genießt für kurze Zeit den frenetischen Applaus des Auditoriums. Als Leiter des Unternehmens weiß der CEO (Chief Executive Officer), was von ihm erwartet wird: Worte des Optimismus und des Aufbruchs in eine goldene Zukunft. Auf ein Zeichen hin wird das kleine Mikrophon an seinem Jackett aktiviert und sein freundliches, aber energisches Gesicht erscheint überlebensgroß auf der riesigen Leinwand hinter ihm. Alle Blicke ruhen auf ihm. Jetzt kann er beginnen.
Jesu »Inszenierung« hingegen ist viel schlichter und deshalb viel effektiver. Die Wahl des Ortes hat eine große symbolische Kraft. Der Berg als Ort der Gottesbegegnung und der Offenbarung bringt Gott mit ins Spiel. Er hat schließlich die Sache Jesu in Gang gebracht. Jetzt soll sie eine noch größere Ausrichtung in Raum, Zeit und Ewigkeit hineinbekommen.
Die Menschen, die von Jesus gelernt haben, sollen das »Reich Gottes« überall hintragen. Diese Menschen sind nicht perfekt, einige haben sogar Zweifel. Aber mit genau diesen will Gott in Jesus Christus handeln. Zweifel und Fragen sind zutiefst menschlich und sie bewahren eine Institution davor, selbstgerecht und unerbittlich zu werden. Das ist ganz im Sinne Gottes.
Gebet
Guter Gott, du bist der »ich-bin-da«. ich brauche dich wie die Luft zum Atmen. Deine Liebe macht mich lebendig. Du sorgst für mich jeden Tag. Sei hochgepriesen jetzt und in Ewigkeit. Amen.
Abendlob
O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)
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HYMNUS
Frieden und Freude banne alle Trauer:
Heute ging Christus heim zu seinem Vater,
um für uns alle bei ihm einzutreten
als unser Anwalt.
Drangsal und Leiden tragen wir voll Hoffnung,
da Christi Liebe alles überwindet;
er hat verheißen, seinen Geist zu senden,
um uns zu stärken.
Bald wird er kommen, um uns heimzuholen
an seine Stätte, die er uns bereitet.
Sein Geist wird wirken, wird die Welt vollenden
nach seinem Willen.
Dank sei dem Vater, Ruhm dem Sohn gesungen,
Lobpreis dem Geiste, der in allem waltet.
Aus seinem Frieden schöpfen wir die Freude
als unseren Anteil. Amen.
Deutsches Hymnar -
PSALM 89
Verse 2–9.12–15
Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen, *
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig; *
deine Treue steht fest im Himmel.
»Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten *
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand, *
und von Geschlecht zu Geschlecht
richte ich deinen Thron auf.«
Die Himmel preisen, Herr, deine Wunder *
und die Gemeinde der Heiligen deine Treue.
Denn wer über den Wolken ist wie der Herr, *
wer von den Göttern ist dem Herrn gleich?
Gewaltig ist Gott im Rat der Heiligen, *
für alle rings um ihn her ist er groß und furchtbar.
Herr, Gott der Heere, wer ist wie du? *
Mächtig bist du, Herr, und von Treue umgeben.
Dein ist der Himmel, dein auch die Erde; *
den Erdkreis und was ihn erfüllt hast du gegründet.
Nord und Süd hast du geschaffen, *
Tabor und Hermon jauchzen bei deinem Namen.
Dein Arm ist voll Kraft, *
deine Hand ist stark, deine Rechte hoch erhoben.
Recht und Gerechtigkeit sind die Stützen deines Thrones, *
Huld und Treue schreiten vor deinem Antlitz her.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Treuer Gott, in Jesus Christus hast du deine Verheißungen erfüllt und deine Treue erwiesen. Mach uns bereit, ihm in allem nachzufolgen und so zum Leben zu gelangen. -
LESUNG
Apostelgeschichte 1,10b–11
Plötzlich standen zwei Männer in weißen Gewändern bei den Aposteln und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.
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Magnifikat – Lobgesang Mariens
Antiphon:
Seid gewiss: ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.
Magnifikat
Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Fürbitten
Gott, du schenkst uns die Kraft zur Nachfolge Jesu. Wir bitten dich:
V: Gott, unser Vater. A: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Um die Einheit aller christlichen Kirchen im Glauben an Jesus Christus.
– Um den beherzten Einsatz der Staats- und Regierungschefs für den Frieden in der Welt.
– Um den selbstlosen Blick auf das Bessere für die internationalen Abrüstungsverhandlungen.
– Um Trost und Hoffnung für alle, die um Verstorbene trauern. -
Vaterunser
Gott hat sich in Jesus Christus unauflöslich mit uns Menschen verbunden. Wir finden Jesus zur Rechten des Vaters und beten mit seinen Worten: Vater unser im Himmel …
Segen
Gott, allmächtiger Vater,
segne die Erde mit der Sendung des Geistes.
Führe durch die Botschaft Jesu die Menschen zusammen.
Gib uns durch den Geist Anteil an deiner dreieinigen
Gemeinschaft. Amen.