Donnerstag · 4. Juni 2026
FRONLEICHNAM
Ich bin das lebendige Brot,
das vom Himmel gekommen ist.
Johannes 6,51a
Das Wort Fronleichnam setzt sich zusammen aus dem mittelhochdeutschen fron (= Herr) und lichnam (= Leib). Das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi entstand im Zuge eines Wandels der eucharistischen Frömmigkeit. Ursprünglich bestand diese ganz in der Mitfeier des Gottesdienstes und im Empfang des Leibes und Blutes des Herrn. Als dann für die neu bekehrten Völker die Liturgie in der lateinischen Sprache nicht mehr verständlich war, bildete sich eine zunehmende Distanz zwischen dem liturgischen Geschehen und den Gläubigen. Dazu kam eine immer strengere Bußdisziplin, die den Gläubigen das Bewusstsein vermittelte, als Sünder der Begegnung mit dem Herrn in seiner eucharistischen Gestalt nicht würdig zu sein. So wurde das ehrfurchtsvolle Schauen auf das Geschehen am Altar immer wichtiger. Das Brot bekam die Gestalt einer weißen Scheibe, die hoch erhoben wurde, damit sie für die Mitfeiernden auch von ferne sichtbar war. Aufgrund einer Vision der Nonne Juliane von Lüttich im Jahre 1209 wurde von ihrem Bischof ein eigenes Fest zur Verehrung des im eucharistischen Brot gegenwärtigen Herrn eingeführt, das dann von Papst Urban IV. auf die ganze Kirche ausgedehnt wurde. Heute stellt die Prozession, die traditionell an diesem Tag stattfindet, ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens an die bleibende Gegenwart des Herrn in der Eucharistie dar.
Morgenlob
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)
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Hymnus
Jubelnder Freude Lied
töne am heil’gen Tag.
Festlicher Lobgesang
steige aus jedem Herz.
Altes sei abgetan,
alles sei heute neu:
Wort und Tat und das ganze Herz.
Denn wir begehn das Mahl,
wie es der Herr gebot,
da er als Lamm sich gab,
Opfer zu unserm Heil.
Was nur im Bild geahnt,
macht er nun sterbend wahr,
schenkt sich selber den Seinen ganz.
Siehe, er reicht im Brot
Schwachen das eigne Fleisch,
gibt den Verzagten Kraft,
labt sie mit seinem Blut.
So gibt er selbst sich hin,
da er zu ihnen sagt:
»Trinket alle aus diesem Kelch.«
Heiland und Herr der Welt,
höre auf unser Flehn:
Bleibe nicht fern von uns,
sei uns im Brote nah,
führ uns auf deinem Weg
hin zu der Hoffnung Ziel,
wo uns selig dein Licht umfängt. Amen.
Nach »Sacris sollemniis iuncta sint gaudia«; Thomas von Aquin († 1274),
Stundenbuch -
PSALM 34
Verse 2–3.10–15
Ich will den Herrn allezeit preisen; *
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn; *
die Armen sollen es hören und sich freuen.
Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen; *
denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.
Reiche müssen darben und hungern; *
wer aber den Herrn sucht,
braucht kein Gut zu entbehren.
Kommt, ihr Kinder, hört mir zu! *
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.
Wer ist der Mensch, der das Leben liebt *
und gute Tage zu sehen wünscht?
Bewahre deine Zunge vor Bösem *
und deine Lippen vor falscher Rede!
Meide das Böse und tu das Gute; *
suche Frieden und jage ihm nach!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Allmächtiger Gott, alles hast du geschaffen und alles ist dir untertan. In deiner Liebe willst du alle Menschen zu dir führen. Mach uns bereit, dir zu danken und dich zu loben. -
Lesung
Johannes 6,51
Jesus sprach zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.
Benedictus - Lobgesang des Zacharias
Antiphon:
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.
Benedictus
Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen;er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Bitten
Herr Jesus Christus, du bist die Speise, die uns Leben schenkt, wir bitten dich:
A: Herr, bleibe uns nahe.
– Bewahre uns davor, an deinen Worten Anstoß zu nehmen.
– Stärke unsere Verbundenheit mit dir.
– Gib uns immer das, woraus wir leben können. -
Vaterunser
Gott ist der Gott des Lebens. In Jesus Christus will er uns das Leben schenken. Wir beten voll Vertrauen: Vater unser im Himmel …
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Ora et labora
Herr Jesus Christus, deine Jünger haben dich nach deiner Auferstehung erkannt, als du für sie das Brot brachst. Und so ist es bis heute: Im Brot der Eucharistie bist du bei uns. In ihm können wir dich empfangen, in ihm können wir dich anbeten. Du, unser Herr und Heiland!
Aus: Die Feier der Hauskommunion
Segen
Gott, unser Vater, der uns zum Leben ruft, segne uns.
Schenke allen Menschen das tägliche Brot.
Wecke in uns den Hunger, den nur du stillen kannst.
Mache uns zum Brot für andere Menschen. Amen.
Schriftlesung
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Gütiger Gott, dein Wort lädt uns zu dir ein.
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1. Lesung
Deuteronomium 8,2–3.14–16a°
Mose sprach zum Volk: Du sollst an den ganzen Weg denken, den der HERR, dein Gott, dich während der vierzig Jahre in der Wüste geführt hat, um dich gefügig zu machen und dich zu prüfen. Er wollte erkennen, wie du dich entscheiden würdest: ob du seine Gebote bewahrst oder nicht.
Durch Hunger hat er dich gefügig gemacht und hat dich dann mit dem Manna gespeist, das du nicht kanntest und das auch deine Väter nicht kannten. Er wollte dich erkennen lassen, dass der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern dass der Mensch von allem lebt, was der Mund des HERRN spricht.
Nimm dich in Acht, dass dein Herz nicht hochmütig wird und du den HERRN, deinen Gott, nicht vergisst, der dich aus Ägypten, dem Sklavenhaus, geführt hat; der dich durch die große und Furcht erregende Wüste geführt hat, durch Feuernattern und Skorpione, durch ausgedörrtes Land, wo es kein Wasser gab; der für dich Wasser aus dem Felsen der Steilwand hervorsprudeln ließ, der dich in der Wüste mit dem Manna speiste, das deine Väter noch nicht kannten.Impuls
Die Art und Weise, wie der HERR und sein Handeln am Volk in vorliegendem, mehr als zweieinhalb tausend Jahre alten Text umschrieben werden, klingt im ersten Augenblick in meinen Ohren etwas befremdlich: Gott macht gefügig und er prüft. Er prüft den Gehorsam seines Volkes, so wie er an anderer Stelle den Gehorsam Abrahams geprüft hat. Allerdings ist das nur die Hälfte der biblischen Aussage, denn wir lesen auch, dass der HERR führt, speist und erkennen lässt. Diese gütige Seite Gottes entspricht nun eher meinem Denken und Reden von ihm. Aber der Bibeltext schiebt einer einseitigen Festlegung auf einen strafenden, resp. einen gütigen Gott einen Riegel vor, indem er beide Sichtweisen eng miteinander verwebt. Mag sein, dass diese Umschreibungen Gottes in den alten Texten recht menschlich geprägt sind, aber durch das Verweben zweier »gegensätzlicher Charakterzüge« Gottes werden sein Anderssein und vor allem seine Unverfügbarkeit deutlich unterstrichen. Wir Menschen können uns ihm nur tastend und behutsam nähern, begreifen werden wir ihn nicht.
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2. Lesung
1 Korinther 10,16–17°
Schwestern und Brüder! Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi?
E i n Brot ist es. Darum sind wir viele e i n Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.Impuls
Korinth ist eine quirlige, bunt gemischte Hafenstadt voller Leben und Gegensätze. Auch die junge Christengemeinde muss sich den Herausforderungen des Pluralismus stellen: Spannungen zwischen Juden und Griechen, Freien und Sklaven, Frauen und Männern, Armen und Reichen sind vorprogrammiert und gefährden das friedliche Zusammenleben. In seiner Schrift versucht Paulus, systematisch auf die Probleme einzugehen und Lösungen anzubieten. In den Kapiteln 8 bis 10 seines Briefes befasst er sich intensiv mit der Frage nach dem Verzehr von Götzenopferfleisch: Ist es für einen Christen erlaubt, solches Fleisch zu verzehren oder nicht? Dem Apostel ist stets daran gelegen, Vielfalt in Maßen zuzulassen und gleichzeitig die Einheit der Gemeinden zu stärken. Deshalb legt er so großen Wert auf das eine eucharistische Brot, das von vielen geteilt wird und sie in der Folge einen soll. Im Laufe unserer christlichen Geschichte hat das Verständnis dieses einen Brotes zu kontroversen Diskussionen und leider auch zu manchen Brüchen geführt. Theologische Diskussionen an sich sind gut und sehr wichtig zu führen, damit Standpunkte geklärt werden. Aber der Wunsch und die Suche des Apostels – genau wie die seines Meisters – nach dem Einenden behalten absolute Priorität.
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Evangelium
Johannes 6,51–58°
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.
Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.Impuls
»Essen hält Leib und Seele zusammen« sagt ein Sprichwort. Essen ist nicht nur einfach Nahrungsaufnahme, damit unser Körper funktioniert und wir am Leben bleiben. Essen bereitet Freude und Wohlbefinden, Essen ist Genuss; gemeinsames Essen stärkt unsere sozialen Bindungen. Ausgewogene Ernährung in Qualität und Quantität ist eine wichtige Voraussetzung für unsere körperliche und geistige Gesundheit. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte zitiert in Artikel 25 explizit das Recht des Einzelnen auf Nahrung, die ihm Gesundheit und Wohl gewährleistet; Hunger und Mangelernährung werden weltweit als Übel angesehen und bekämpft – leider mit unterschiedlichem Erfolg. Jesus hat dem Brot-Teilen mit anderen einen überaus großen Wert beigemessen. Dabei hat er sich nicht von bestehenden religiösen und gesellschaftlichen Schranken einengen lassen, er hat sich sogar selber zum Zöllner Zachäus nach Hause eingeladen (Lk 19, 1ff). Er hat viele gespeist, wenn es an Nahrung mangelte, und er hat mit seinen engsten Freunden ein letztes Abschiedsmahl gehalten. Was lag und liegt näher, als ihm, seinem Leben und Wirken, im gemeinsamen Mahl zu gedenken und ihn zu feiern?
Gebet
Guter Gott, wir glauben, dass alles, was wir zum Leben brauchen, von dir kommt. Auch die Nahrung, mit der wir unseren Körper und unseren Geist pflegen, schenkst du uns. Führe uns in deiner göttlichen Achtsamkeit, damit wir mit diesem Geschenk sorgsam umgehen und es geschwisterlich mit unseren Mitmenschen teilen. Amen.
Abendlob
O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)
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HYMNUS
Geheimnis seiner Herrlichkeit
versenkt sich ein
in Brot und Wein.
Das höchste Gut
hat Leib und Blut
für unser Heil dem Tod geweiht.
Kommt, lasset uns anbeten.
Geheimnis seiner Gegenwart,
seit jener Nacht
uns übermacht,
da er sich bot
als Wein und Brot
und sich als Gott uns offenbart.
Kommt, lasset uns anbeten.
Geheimnis der Dreifaltigkeit,
das einverleibt
in uns verbleibt
und Leben heißt
und Glut und Geist
und Auferstehung uns verleiht.
Kommt, lasset uns anbeten.
Zeitgenössisch, Stundenbuch -
PSALM 145
Verse 1–7.13b–16
Ich will dich rühmen, mein Gott und König, *
und deinen Namen preisen immer und ewig;
ich will dich preisen Tag für Tag *
und deinen Namen loben immer und ewig.
Ein Geschlecht verkünde dem andern
den Ruhm deiner Werke *
und erzähle von deinen gewaltigen Taten.
Sie sollen vom herrlichen Glanz deiner Hoheit reden; *
ich will deine Wunder besingen.
Sie sollen sprechen
von der Gewalt deiner erschreckenden Taten; *
ich will von deinen großen Taten berichten.
Sie sollen die Erinnerung an deine große Güte wecken *
und über deine Gerechtigkeit jubeln.
Der Herr ist treu in all seinen Worten, *
voll Huld in all seinen Taten.
Der Herr stützt alle, die fallen, *
und richtet alle Gebeugten auf.
Aller Augen warten auf dich, *
und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.
Du öffnest deine Hand *
und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Allmächtiger Gott, du zeigst deine Kraft und Macht. Wecke in allen Menschen den Glauben an dich und sammle uns alle als dein Volk. -
LESUNG
1 Korinther 10,16–17
Ist der Kelch des Segens, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? E i n Brot ist es. Darum sind wir viele e i n Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.
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Magnifikat – Lobgesang Mariens
Antiphon:
Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.
Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.
Magnifikat
Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Fürbitten
Gott, in unermesslicher Liebe schenkst du uns, was wir zum Leben brauchen. Wir rufen zu dir:
V: Gott, höre unser Gebet. A: Und lass unser Rufen zu dir kommen.
– Für die Einheit der christlichen Kirchen beim Herrenmahl.
– Für den Kampf der Welternährungsorganisation gegen den Hunger in der Welt.
– Für jene, die untereinander zerstritten sind und in Feindschaft leben.
– Für alle Menschen, denen wir in Liebe verbunden sind. -
Vaterunser
Jesus Christus ist die Gabe Gottes an uns, mit der der Vater uns alles schenken will. Mit ihm verbunden beten wir: Vater unser im Himmel …
Segen
Gott, segne uns mit der Sehnsucht nach dir.
Segne uns mit dem Hunger nach deiner Nähe.
Segne uns mit der Gemeinschaft mit dir,
die uns das Leben in Fülle schenkt. Amen.