Sonntag · 29. März 2026
PALMSONNTAG
Hosianna dem Sohn Davids!
Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn!
Hosianna in der Höhe!
Matthäus 21,9b
Am Palmsonntag gedenken wir des Einzugs Jesu in die Stadt Jerusalem und seiner Passion. Die Palmprozession wurde schon um das Jahr 400 in Jerusalem gehalten.
In ihr geht es ebenso wie in der Liturgie des Gründonnerstags und des Karfreitags nicht um ein Nachspielen der Ereignisse in Jerusalem, sondern darum, dass die Feiernden gleichsam zu Zeitgenossen der Ereignisse selbst werden und daran Anteil erhalten. In der Palmprozession ist dies das Bekenntnis zu Christus. Die grünen Zweige sind »Zeichen des Lebens und des Sieges, mit denen wir Christus, unserem Herrn, huldigen« (Einführungswort im Messbuch). So deutet sich schon hier an, was sich bis an Ostern voll entfalten wird und wovon die 2. Lesung wunderbar spricht: »Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn über alle erhöht und ihm den Namen gegeben, der größer ist als alle Namen« (Phil 2,7f.).
Morgenlob
Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und in der Karwoche)
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Hymnus
Herrlichkeit und Lob und Ehre sei dir,
Christkönig Erlöser!
Jauchzend sang die kindliche Schar
Hosanna froh dir entgegen.
Du bist Israels König, du der Sohn,
dem David verheißen;
du bist allein unser Herrscher,
der im Namen des Herrn zu uns kommt.
Dich preisen droben im Himmel
laut die Chöre seliger Scharen,
und hier auf Erden die Menschen
singen Lob dir mit der Schöpfung.
Jubelnd mit Palmen in Händen,
zog das Volk dir entgegen.
Siehe, betend und singend
sind auch wir heute voller Jubel.
Sie sangen freudig dir Lieder,
als du kamst, für uns zu leiden.
Lass uns heute dir singen als dem König
und glorreichen Sieger.
Nimm so wie damals voll Freude
unsre Lieder und Gaben entgegen.
Gütiger König und Herrscher,
hocherhoben für ewige Zeiten.
Herrlichkeit und Lob und Ehre sei dir,
Christkönig Erlöser!
Jauchzend sang die kindliche Schar
Hosanna froh dir entgegen.
Nach »Gloria, laus er honor« von Theodulf von Orleans (um 815),
Gesang zur Palmprozession, Stundengebet Abtei Kellenried -
PSALM 22
Verse 3–12
Mein Gott, ich rufe bei Tag,
doch du gibst keine Antwort; *
ich rufe bei Nacht und finde doch keine Ruhe.
Aber du bist heilig, *
du thronst über dem Lobpreis Israels.
Dir haben unsre Väter vertraut, *
sie haben vertraut, und du hast sie gerettet.
Zu dir riefen sie und wurden befreit, *
dir vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, *
der Leute Spott, vom Volk verachtet.
Alle, die mich sehen, verlachen mich, *
verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:
»Er wälze die Last auf den Herrn, /
der soll ihn befreien! *
Der reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat!«
Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, *
mich barg an der Brust der Mutter.
Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, *
vom Mutterleib an bist du mein Gott.
Sei mir nicht fern, denn die Not ist nahe, *
und niemand ist da, der hilft.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Heiliger Gott, du bist uns nahe und nimmst Leiden und Schwäche an. Hilf uns, mit Jesus zu gehen und so in ihm die Erlösung zu erlangen. -
Lesung
Matthäus 21,9–11
Die Leute, die vor Jesus hergingen und die ihm folgten, riefen: Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe! Als er in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in Aufregung, und man fragte: Wer ist das? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.
Benedictus - Lobgesang des Zacharias
Antiphon:
Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn.
Zur Aufnahme des gesungenen Benedictus mit monatlich wechselnder Antiphon.
Benedictus
Lobgesang des Zacharias (Lk 1,68-79)
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht
und ihm Erlösung geschaffen;er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.Er hat uns errettet vor unseren Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet /
und an seinen heiligen Bund gedacht, *
an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, /
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *
vor seinem Angesicht all unsre Tage.Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; /
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen
und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Bitten
Jesus Christus, König des Friedens, wir rufen zu dir:
A: Hosianna dir, Sohn Davids.
– Zieh heute in unsere Herzen ein.
– Stärke unsere Treue zu dir.
– Komm mit deinem Frieden in unsere Gemeinden. -
Vaterunser
Christus will alles zu Gott führen. So lasst uns beten: Vater unser im Himmel …
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Ora et labora
Entfällt sonntags.
Segen
Herr, segne uns mit Frieden an diesem Sonntag.
Segne uns mit Gottvertrauen in diesen Tagen.
Segne uns mit der Freude des göttlichen Lichtes
auch in allen dunklen Momenten unseres Lebens. Amen.
Schriftlesung
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. Amen.
Allmächtiger, ewiger Gott, deinem Willen gehorsam, hat unser Erlöser Fleisch angenommen, er hat sich selbst erniedrigt und sich unter die Schmach des Kreuzes gebeugt. Hilf uns, dass wir ihm auf dem Weg des Leidens nachfolgen und an seiner Auferstehung Anteil erlangen. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
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1. Lesung
Jesaja 50,4–7°
GOTT, der Herr, gab mir die Zunge von Schülern, damit ich verstehe, die Müden zu stärken durch ein aufmunterndes Wort. Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich höre, wie Schüler hören. GOTT, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet.
Ich aber wehrte mich nicht und wich nicht zurück. Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel.
Und GOTT, der Herr, wird mir helfen; darum werde ich nicht in Schande enden. Deshalb mache ich mein Gesicht hart wie einen Kiesel; ich weiß, dass ich nicht in Schande gerate.Impuls
Die Worte aus dem dritten Lied vom Gottesknecht aus dem Buch des Propheten Jesaja sind wieder Worte, die wir am Palmsonntag auf Jesus hin lesen müssen, mit dem Blick auf sein Leiden. Jesus ist der, der die Müden, die Gebrochenen, die Kranken, die Sünder aufgerichtet und geheilt hat, der auf Gott, seinen Vater gehört hat und stets seinen Willen erfüllt hat. Und doch wird er der Folter ausgesetzt, erlebt Anfeindungen, muss ans Kreuz gehen. Auch und gerade ihm als Gottessohn bleibt das Leiden nicht erspart. Auch wenn er am Kreuz Gott anzweifelt und sich von ihm verlassen fühlt, findet er dann doch wieder in sein Gottvertrauen und legt seinen Geist vertrauensvoll in Gottes Hände, als er stirbt. In seinem Hineingehen in das Leiden und den Tod, in seinem Hindurchgehen in ein neues Leben zeigt Jesus, dass Gott mit all unseren Leidenssituationen solidarisch ist, er an unserer Seite steht, er das Leiden mit uns aushält. Wenn ich in meiner Zeit als Notfallseelsorger von Menschen, die von einem schweren Schicksalsschlag getroffen waren, nach dem »Warum« gefragt wurde, habe ich immer gesagt: »Auf diese Frage habe ich keine Antwort. Ich kann Gott nicht in die Karten schauen. Ich weiss aber, dass Gott ihnen die Kraft schenkt, die sie jetzt brauchen, dass er mit ihnen aushält.« Vielleicht kann uns das Vertrauen an diesen solidarischen Gott uns auf unseren Lebenswegen stärken und Hoffnung geben. Gerade da, wo wir persönlich Leid erleben oder wo wir an dem vielen Leid in der Welt manchmal dem Verzweifeln nahe sind.
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2. Lesung
Philipper 2,6–11°
Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: »Jesus Christus ist der Herr« – zur Ehre Gottes, des Vaters.Impuls
Jesus Christus hat als Mensch unter Menschen gelebt. Und wir sollen so leben, wie es Jesus Christus entspricht: als Menschen. Jesus hat gezeigt wie ein solch menschliches Leben aussieht. Er hat sich nicht groß gemacht, sich bewundern lassen, den Applaus gesucht. Er hat sich ganz in den Dienst des Menschen gestellt. Und wusste sich auf seinem Weg von Gott, seinem Vater gesehen und getragen. Und hat sich am Kreuz ganz in Gottes Hand gegeben. Auch wir dürfen uns ganz in Gottes Hand geben, uns ihm überlassen – damit er uns zu dem Menschen in der Nachfolge Jesu machen kann, als den er sich uns gedacht hat. Wenn wir in der Karwoche mit Jesus seinen Leidensweg gehen, dürfen wir uns neu einüben in das Vertrauen, dass, wenn wir uns ganz Gott überlassen, das Leben finden. Nicht weniger ist die Verheißung, die über dieser Woche liegt: Neues Leben in der Kraft Gottes. Als Mensch unter Menschen.
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Evangelium
Matthäus 21,1-11°
Als sie sich Jerusalem näherten und nach Bétfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger aus und sagte zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; dort werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Fohlen bei ihr. Bindet sie los und bringt sie zu mir! Und wenn euch jemand zur Rede stellt, dann sagt: Der Herr braucht sie, er lässt sie aber bald zurückbringen. Das ist geschehen, damit sich erfüllte, was durch den Propheten gesagt worden ist:
Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.
Die Jünger gingen und taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Kleider auf sie und er setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus, andere schnitten Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
Die Leute aber, die vor ihm hergingen und die ihm nachfolgten, riefen:
Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!
Als er in Jerusalem einzog, erbebte die ganze Stadt und man fragte: Wer ist dieser? Die Leute sagten: Das ist der Prophet Jesus von Nazaret in Galiläa.Impuls
Jesus zitiert aus dem Propheten Sacharja und bezeichnet sich selbst damit als König. Viele der Menschen, die ihm jetzt zujubeln, haben wohl gehofft, dass er als König Israels sein Volk von der Herrschaft der Römer befreien wird. Das ist aber nicht die Absicht Jesu. Sein Königtum ist ein Königtum der Erde und des Himmels. In unserer Abteikirche an der Altarwand ist Christus als der Auferstandene dargestellt, dem die Engel die Königs-Krone bringen. Jesus zieht in diesem Bewusstsein in die Stadt Jerusalem ein – er weiß, was ihn erwartet und er weiß, dass er auferstehen wird. Der Palmsonntag lädt ein, uns dieser königlichen Würde Jesu neu bewusst zu werden. Sie ist auch unsere Würde. In unserer Taufe haben wir an dieser königlichen Würde Jesu Anteil erhalten. Wir alle sind für Gott so wertvoll wie ein König und sind getauft auf Jesu Tod und Auferstehung. Wir sind zum Leben gerufen. Wir sind gerufen, königlich durch unser Leben zu gehen – aufrichtig und friedfertig, wie Jesus. Leid und Kreuz wird uns nicht erspart – aber wir können und dürfen es tragen in der Kraft Christi, die stärker ist als Tod und Zerstörung. Wir dürfen innerlich aufgerichtet bleiben und uns immer wieder neu aufrichten. Wir gehören zu Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen.
Gebet
Gott, wir treten ein in die Feier des Leidens, Sterbens und der Auferstehung deines Sohnes. Gib, dass die Feier dieser Heiligen Woche in uns die Hoffnung stärkt, dass du alle Lebenswege mitgehst, mit uns solidarisch bist und dass das Leben stärker ist als Zerstörung und Tod. Amen.
Abendlob
O Gott, komm mir zu Hilfe
Herr, eile mir zu helfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Amen. Halleluja. (entfällt in der Fastenzeit und Karwoche)
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HYMNUS
Allmächt’ger Schöpfer, Herr und Gott,
der aller Dinge Ursprung ist,
du hast die weite Welt erfüllt
mit deiner Gaben Überfluss.
Und da das große Werk vollbracht,
hast du geruht am siebten Tag
und hast geboten, dass auch wir
ausruhn von unsrer Arbeit Last.
Herr, mach uns offen für dein Wort
und wende unsern Geist zu dir;
hol uns in deinen Frieden heim;
gib uns die Freude deines Heils.
Dies schenk uns, Vater voller Macht,
und du, sein Sohn und Ebenbild,
die ihr in Einheit mit dem Geist
die Schöpfung zur Vollendung führt. Amen.
Nach »Rerum, Deus fons omnium«; Entstehungszeit unbekannt
Melodie: GL 279/557 · KG 240 · EG 441 -
PSALM 116
Verse 10–19
Voll Vertrauen war ich, auch wenn ich sagte: *
Ich bin so tief gebeugt.
In meiner Bestürzung sagte ich: *
Die Menschen lügen alle.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, *
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben *
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen *
offen vor seinem ganzen Volk.
Kostbar ist in den Augen des Herrn *
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht, /
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd. *
Du hast meine Fesseln gelöst.
Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen *
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen *
offen vor seinem ganzen Volk,
in den Vorhöfen am Haus des Herrn, *
in deiner Mitte, Jerusalem.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen.
PSALM-GEBET: Starker Gott, du schaust voll Güte auf uns und befreist uns zum neuen Leben. Mach uns bereit, immer aus dir zu leben und dich zu loben. -
LESUNG
Philipper 2,6–8
Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
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Magnifikat – Lobgesang Mariens
Antiphon:
Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.
Zur Aufnahme des gesungenen Magnificat mit monatlich wechselnder Antiphon.
Magnifikat
Lobgesang Mariens (Lk 1, 46-55)
Meine Seele preist die Größe des Herrn, *
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. *
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter!Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, *
und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht *
über alle, die ihn fürchten.Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: *
er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;er stürzt die Mächtigen vom Thron *
und erhöht die Niedrigen.Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben *
und lässt die Reichen leer ausgehn.Er nimmt sich seines Knechtes Israel an *
und denkt an sein Erbarmen,das er unsern Vätern verheißen hat, *
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist,wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit *
und in Ewigkeit. Amen. -
Fürbitten
Christus Jesus, du hast dich für uns entäußert und hingegeben. Wir beten vertrauensvoll zu dir:
A: Herr, erbarme dich deines Volkes.
– Stärke die Kirche im Aufschauen zu deinem Kreuz.
– Segne die Stadt Jerusalem und die Menschen aller Konfessionen und Religionen in ihren Mauern.
– Wende dich allen zu, die sich enttäuscht und resigniert von der Kirche abgewandt haben.
– Hilf den Obdachlosen, wieder ein Leben in Würde und Geborgenheit führen zu können. -
Vaterunser
Beten wir, wie Jesus es seine Jünger gelehrt hat: Vater unser im Himmel …
Segen
Herr, segne uns.
Nur du hast Segen, der Vergebung schenkt.
Nur du hast Segen, der Gewalt und Zorn überwindet.
Nur du hast Segen, der wahren Frieden in sich trägt.
So lege diesen Segen auf uns und alle, die wir im Herzen tragen.
Amen.